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Sonnenenergie für Mühlhausen-Uelzen!

SPD-Ortsverein begrüßt Ansiedlung von Solaranlagen

12. September 2019 / in Mühlhausen-Uelzen

Photovoltaik-Anlage auf einer grünen Wiese (Symbolbild) Eine Photovoltaik-Anlage auf einer grünen Wiese. So oder so ähnlich könnte es auch in Mühlhausen-Uelzen realisiert werden. (Symbolbild)

Aufgrund des immer weiter voranschreitenden Klimawandels ist die aktive Förderung der erneuerbaren Energien unabdingbar. Deshalb begrüßt der SPD Ortsverein Mühlhausen/Uelzen generell die Ansiedlung solcher Solarparks wie Mühlhausen Süd (Abb. 1) und Mühlhausen Nord (Abb. 2) in unseren Dörfern.

Die Verträglichkeit dieser Anlagen mit den vorhandenen Lebensbedingungen muss jedoch gewährleistet sein. 

In den Bürgerversammlungen am 01.07.2019 und am 03.07.2019 in Mühlhausen wurden die Planungen der beiden Photovoltaikanlagen vorgestellt.

Beiden Planungen stehen die Mitglieder des SPD Ortsvereins Mühlhausen/Uelzen positiv gegenüber.

Die Anlage Mühlhausen Süd beeinträchtigt das Landschaftsbild nur in geringem Maße.

Die Anlage Mühlhausen Nord besticht durch die Begrünung mit ökologisch wertvollen Pflanzen.

Allerdings bleiben bei beiden Plänen einige Fragen offen, mit der sich die Entscheidungsträger befassen müssen. Zunächst kann nur eine Anlage genehmigt werden, da die EEG einen Abstand von 2 km vorschreibt.

Photovoltaikanlage Mühlhausen Süd

  • Das östlich an die Voltaikanlage grenzende Wäldchen wirft das Problem der Verschattung auf. Wie sieht die Lösung dazu aus?
  • Die Anlage liegt im Vogelschutzgebiet. Eine Ausgleichsfläche muss gestellt werden. Welche Fläche ist dafür vorgesehen?

Photovoltaikanlage Mühlhausen Nord

  • Hat die Einspeisung aus der Voltaikanlage Auswirkungen auf weitere private Voltaikanlagen in Mühlhausen? Reicht das vorhandene Stromnetz aus?
  • Gibt es Schallschutzprobleme durch Reflexion des Schienenverkehrs auf die Solarmodule für die Anwohner der Mühlhausener Dorfstraße?

Ein Gutachter überprüfte am Referenzort Mühlhausener Dorfstraße 17a diese Frage mit dem Ergebnis, dass die Pegelerhöhung nur < 0,3 db(A) beträgt, und somit nicht hörbar ist.

Um die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes zu vermindern, wurde angeregt, eine teilweise Verlagerung der Anlage auf die östlich angrenzende Fläche zwischen Bahntrasse und Heerener Str. vorzunehmen.

Diese Möglichkeit wird jedoch nicht in Erwägung gezogen, da die Voltaikanlage zu nah an der Wohnbebauung läge. Außerdem wäre die Beschattung der Module durch den Baumbestand an der Heerener Straße größer.

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