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Erinnerung an das KZ-Außenkommando Buchenwald in Unna

„Nur, wer die Vergangenheit kennt, kann Lehren aus ihr ziehen“

1. März 2019 / in Sonstiges

Foto: Ksenija Sakelsek (1. v.l.), Hartmut Ganzke (2. v.l.) Alexandra Khariakova (4. v.l.) und Sebastian Laaser (5. v.l.) erinnerten zusammen mit weiteren Vertretern der Jüdischen Gemeinde an die Schließung des KZ Außenkommandos Buchenwald in Unna.

In dieser Woche legten die Vorsitzende des Unnaer Integrationsrats, Ksenija Sakelsek, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde im Kreis Unna, Alexandra Khariakova, der SPD-Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke und der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Sebastian Laaser mit weiteren Vertretern der Jüdischen Gemeinde ein Gesteck am Gedenkstein in der Bertha-von-Suttner-Allee ab.

Sie erinnerten damit an einen Jahrestag der nicht jedem im Gedächtnis blieb. Es war am 2. März vor 75 Jahren, da endete ein dunkles Kapitel in Unnas Geschichte: Das am 26. Juli 1943 eingerichtete Außenkommando des Konzentrationslagers Buchenwald auf dem Gelände der damaligen SS-Kaserne (später Hellweg-Kaserne) wurde geschlossen. 50 politische Häftlinge wurden hier für Baumaßnahmen auf dem Kasernengelände und in der Innenstadt eingesetzt.

Foto: Ksenija Sakelsek (1. v.l.), Hartmut Ganzke (2. v.l.) Alexandra Khariakova (4. v.l.) und Sebastian Laaser (5. v.l.) erinnerten zusammen mit weiteren Vertretern der Jüdischen Gemeinde an die Schließung des KZ Außenkommandos Buchenwald in Unna.

1990 hatte der Bildungsverein Kreis Unna e.V. unter dem Vorsitz von Hartmut Ganzke die Geschichte des Außenkommandos erforscht und in der Broschüre „…sie trugen eine blau-weiß gestreifte Sträflingsuniform…“ zusammengestellt.

„Nur, wer die Vergangenheit kennt, kann Lehren aus ihr ziehen“, waren sich die Anwesenden einig und nannten als gutes Beispiel die Art wie in Unna der Gedenktag zu Auschwitz-Befreiung begangen wird.

1994 hatte die Stadt Unna auf Anregung des Bildungsvereins vor dem damaligen Offiziersheim in der Kaserne einen Gedenkstein aufgestellt, der eigens von Carlernst Kürten gestaltet wurde. Nach dem Abriss der Kasernengebäude und dem Ende der Bebauung des Wohnparks Unna-Süd hat der Stein seit dem 11. April 2006 einen neuen Platz an der Bertha-von-Suttner-Allee gefunden.

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